SATZUNG

des Vereins

DYSPHAGIE-NETZWERK-DEUTSCHLAND

Präambel
Die Dysphagie-Diagnostik sowie die Dysphagie-Therapie erlangen im logopädischen
Bereich zunehmend Bedeutung.
Ziel dieses Vereins ist die weitgehende Beratung und Unterstützung von Logopäden
im Dysphagie-Bereich.
Davon ausgehend haben sich die nachstehend aufgeführten Personen
zusammengeschlossen, um in der Rechtsform eines einzutragenden Vereins diese
Leistungen zu erbringen. Sie beschließen demgemäß folgende
Satzung

§ 1
Der Verein führt den Namen Dysphagie-Netzwerk-Deutschland.
Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden und führt dann den Zusatz „e,V.“.
Der Verein hat seinen Sitz in Annaberg-Buchholz.
Der Verein kann regionale Stützpunkte zur Erfüllung der in §2 geregelten Aufgaben
bilden. Die diesbezüglichen Entscheidungen obliegen dem Vorstand.

§2
Zweck des Vereins ist die Unterstützung von Logopäden, die im Bereich der
Dysphagie tätig sind, durch Förderung und Durchführung ihrer Weiterbildung, ihre
Beratung in der Leistungserbringung und in der Unterstützung ihrer
organisatorischen Aufgabenstellungen.
Dieser Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Durchführung von
Weiterbildungs-Seminaren und die Demonstration der Leistungserbringung in
praktischen Einzelfällen.
Darüber hinaus erfolgt die Beratung von Logopäden im Dysphagie-Bereich
hinsichtlich der durchzuführenden organisatorischen Aufgaben.
Darüber hinaus verfolgt der Verein folgende Ziele:
Unterstützung beim Ausbau von regionalen und überregionalen Netzwerkstrukturen
für flächendeckende diagnostische und therapeutische Versorgung von Personen mit
einer Dysphagie.
Förderung der Optimierung und Umsetzung von Rahmenbedingungen einer
flächendeckenden Dysphagiediagnostik und -therapie.
Förderung von Wissenschaft, Forschung sowie Bildung auf dem Gebiet der
Dysphagiologie.
Förderung, Unterstützung und Mitwirkung an Veranstaltungen, Kongressen,
Arbeitsgruppen und Arbeitskreisen in Kooperation mit anderen medizinisch-
therapeutischen Gesellschaften oder Institutionen.

Herstellung der interdisziplinären Zusammenarbeit mit anderen Fachdisziplinen
sowie weiteren Fachgesellschaften auf dem Gebiet der Dysphagiologie.
Analyse, Erstellung und Bewertung von Leitlinien im Fachbereich der
Dysphagiologie.

§ 3
Der Verein verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke,
Die Mitglieder des Vereins erhalten als solche keine Zuwendungen aus Mitteln des
Vereins.

§ 4
Erwerb der Mitgliedschaft
Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person werden. Über den
schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet abschließend der Vorstand.

§ 5
Beendigung der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft endet
1. bei natürlichen Personen:
a) durch Tod des Mitglieds,
b) durch Austrittserklärung,
c) durch Ausschluss aus dem Verein.

2. bei juristischen Personen durch die Kündigung des Organs dieser
juristischen Person oder durch deren Auflösung.
Der Austritt aus dem Verein ist nur durch schriftliche Erklärung gegenüber einem
Mitglied des Vorstandes zum Schluss eines Kalenderjahres zulässig, und zwar unter
Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten,
Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen
werden, wenn es gegen die Vereinsinteressen verstößt oder mit seinen
Leistungspflichten gegenüber dem Verein trotz Mahnung im Rückstand ist.

§ 6
Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 7
Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben, deren Höhe und Fälligkeit durch die
Mitgliederversammlung festgelegt werden.

§ 8
Organe des Vereins sind
a) dervorstand
b) die Mitglieden/ersammlung.

Der Vorstand im Sinne von § 26 BGB besteht aus
dem ersten Vorsitzenden,
dem zweiten Vorsitzenden,
dem Schriftführer,
dem Kassenwart,

§ 9
dem Leiter für Öffentlichkeitsarbeit,
f) dem organisatorischen Leiter.
Der erste Vorsitzende und der zweite Vorsitzende sind von den Bestimmungen des
§ 181 BGB befreit.
Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den ersten Vorsitzenden oder
durch den zweiten Vorsitzenden vertreten.

§10
Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von drei Jahren
gewählt.
Scheidet ein Vorstandsmitglied während seiner Amtsperiode aus, so bestimmen die
übrigen Vorstandsmitglieder durch Mehrheitsbeschluss ein Ersatzmitglied.

§11
Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung ist insbesondere für folgende Angelegenheiten
zuständig:
a) Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes,
b) Beschlussfassung über die Änderung der Satzung und über die Auflösung
des Vereins, wobei diese Beschlüsse mit einer 2/3 – Mehrheit der
anwesenden Mitglieder getroffen werden,
c) Festsetzung der Höhe und Fälligkeit des Jahresbeitrages,
d) Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes und dessen Entlastung.

§12
Die Mitgliederversammlung wird einmal jährlich vom ersten Vorsitzenden (bei dessen
Verhinderung vom zweiten Vorsitzenden) mit einer Einladungsfrist von mindestens
zwei Wochen einberufen. Die Einladung erfolgt schriftlich oder per E-Mail,
Die Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Zahl der erschienenen Mitglieder
beschlussfähig.

§13
lm Falle der Auflösung des Vereins sind der erste Vorsitzende und der zweite
Vorsitzende gemeinschaftlich vertretungsbereohtigte Liquidatoren.
Der Gesamt-Vorstand bestimmt die Venıvendung der zum Zeitpunkt der Auflösung
des Vereins vorhandenen Vereinsmittel.