Kollegiale Zusammenarbeit = Netzwerkarbeit

Verschiedene Situationen zeigen es immer wieder: „Gute“ Therapie beruht vor allem auf der vertrauensvollen Zusammenarbeit ihrer interdisziplinären Fachleute! Gemeinsam entwickelt man die besseren Ideen, im gemeinsamen Gespräch zieht man die besseren Konseqenzen aus den gemachten Erfahrungen. Gemeinsam lassen sich nicht zuletzt Konfliktsituationen besser bewältigen.

Auch der Gedankenaustausch mit (Fach-)kollegInnen anderer Regionen kann eine große Bereicherung für die eigene „Arbeit mit Betroffenen“ darstellen. Viele unserer Kollegen sind in regionalen und landesweiten Arbeitskreisen aktiv und tragen die Ergebnisse dieser Arbeit mit in unser Netzwerk hinein.

Wir sehen unsere Arbeit als einen Dienst am Patienten und nicht als eine eminenzbasierte Selbstdarstellung.

In unserem Wirken steht eine strukturierte, individuelle und patientenorientierte Vorgehensweise an erster Stelle. Oberste Priorität hat die Sicherheit des Patienten, der sich alle weiteren therapeutischen Interventionen unterordnen.

Die Versorgung von Beatmungspatienten sowie Patienten mit einer Dysphagie bedürfen immer einer individuellen Betrachtung. So wie in bundesweit vielen stationären oder auch ambulanten Einrichtungen werden auch in „Südsachsen“ nach einer eingehenden und interdisziplinären Befunderhebung medizinische und therapeutische Problemlösungen eruiert. Somit betrachten wir das Thema sehr differenziert aus allen Blickwinkeln und wenden es nicht als eine Art Standardverfahren an. In unserem hypothetisch-deduktiven Vorgehen spielen auch Faktoren, wie z.B. Aktivierung der Schluckzentren durch die Stimulierung der Geschmackssinne, der thermischen Rezeptoren, der Taktil-kinästhetik bzw. der Propriorezeptoren sowie Lebensqualität, Motivation usw. eine entscheidende Rolle.

Unser Weg legt Pro und Contra therapeutischer Interventionen sachlich dar, aktuelles Wissen wird zusammengefasst, eine Methode zur Klärung der Fragestellung wird beschrieben, das Ergebnis präsentiert und die Werte werden diskutiert.

Wir möchten Sachverhalte, die Patienten betreffen, professionell und respektvoll diskutieren.


Aktiv und Miteinander in einem großen interdisziplinären Netzwerk!