Interner Bereich

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Hier gibt es Informationen, Diskussionen, Neuigkeiten.

Post an die Politik:

Liebe Mitglieder, wir hoffen, dass der Zustand des 1. Lockdowns sich nicht wiederholt. Jedoch treten vereinzelt wieder Probleme auf, die unsere Mitglieder heute berichteten. In einigen Pflegeheimen (bekannt bisher nach Berichten aus Plauen und Chemnitz) wird der Zugang für Therapeuten gewährt, die einen Schnelltest vor Ort durchführen. Diesen Schnelltest müssen die Therapeuten selbst mitbringen und vor dem Betreten eines jeden Pflegeheimes erneut durchführen. Dies führt dazu, dass die Kolleginnen und Kollegen an einem Tag zwischen 1-6 Tests (á 20-25 €) durchführen müssen. Da, wie Herr Bonow auf der Homepage der Kassenärztliche Bundesvereinigung gelesen hat, wir nicht zu dem Berufsstand gehören, die einen solchen Test durchführen dürfen, haben wir auch kein Recht solch einen zu erwerben. Die Apotheken dürfen uns Therapeuten aus diesem Grund keine Schnelltests verkaufen. Dies bedeutet, dass in einzelnen Gebieten wieder die notwendige Therapie dem einzelnen Betroffenen verwehrt wird. In der bundesweit gültigen „Festlegung des GKV-Spitzenverbandes nach § 7 Absatz 2 TestV zum Ausgleich der durch die Coronavirus-Testverordnung anfallenden außerordentlichen Aufwendungen für Pflegeeinrichtungen und Angebote zur Unterstützung im Alltag […] vom 13.11.2020“ steht unter Punkt (2) Erstattungsanspruch explizit drin, dass jedem Pflegeheim bis zu 20 PoC-Antigen-Tests je Pflegeklient pro Monat nach Antrag bei der Pflegekasse zusteht. Dies schließt auch die Testung von Therapeuten mit ein, wenn diese von dem Heim gefordert wird. Der Zugang von Therapeuten darf von Pflegeheimen nicht verwehrt werden. Dies ist zum Beispiel auch in der sächsischen Corona-Schutzverordnung so geregelt. Auch wenn diese Regelung länderspezifisch ist (bitte selbstständig nochmal nachlesen), sollte es auch in anderen Bundesländern so möglich sein. Um diese Problematik zu lösen, empfiehlt es sich zum einen die Hygienevorgaben für Therapeuten, welche die Berufsgenossenschaft veröffentlicht hat, sowie die Richtlinien des RKI zu befolgen (hier verweise ich auch auf die Studie des Dysphagienetzwerk Deutschland e.V. veröffentlicht in NeuroReha am 08.12.2020). Zum anderen sollte das Gespräch mit der Pflegeleitung gesucht werden, um die Notwendigkeit der Diagnostik und Therapie sowie die eigens befolgten Hygienevorgaben zu kommunizieren. Herr Bonow hat (Stand 14.12.2020) eine Email an die dortigen Bundestagsabgeordneten (WK Plauen, Chemnitz und Erzgebirge) gesendet und um Unterstützung gebeten. Herr Alexander Krauß (WK Erzgebirge) hat in einem telefonischen Gespräch (am 14.12.2020) diese Auffassung bestätigt und zugesichert, dass er an die Pflegeheime des Erzgebirgskreis erneut eine Info-Email versendet. Vorab hat er die Rund-Email unserem Verein schon zugesendet. Bei Fragen stehen wir gerne per Email zur Verfügung.

Bonow, Philipp; Paul, Sören; Eike, Roy; Hiller, Mirko; Böttcher, Sabine; Lützenkirchen, Nicole : Einfluss der Covid-19-Pandemie auf die Versorgung von Dysphagiepatienten in Pflegeheimen

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Mitglieder des Dysphagienetzwerk Deutschland e.V. haben die Möglichkeit, das Logo des Dysphagienetzwerk Deutschland e.V.(DNWD) auf ihrer Internetseite oder auf ihrem Briefbogen zu nutzen. Somit können sich die Kolleginnen und Kollegen als Einheit darstellen und die Corporate Identity erhöhen. Auch der DNWD nutzt das Logo regelmäßig in seiner Werbung; die Mitglied­schaft im Dysphagienetzwerk Deutschland kann somit als „Marke“ wahrge­nommen werden. Das DNWD gestattet die Wiedergabe des Logos mit dem Schriftzug „Mitglied im DNWD“ in der in den Lizenz­be­din­gungen näher beschriebenen geschützten Art und Weise unter Verwendung der Original­farben.